Preise für Wohn-und Kauf-Immobilien ziehen weiter an

Heuer werden rund 20.000 Wohnungen weniger fertig als 2025

Die Preise für Wohn-und Kauf-Immobilien ziehen weiter an. Für Wohnimmobilien ist es 2025 im Durchschnitt um etwa 4,2 Prozent teurer geworden, etwas stärker als im Vorjahr. Besonders Mehrfamilienhäuser und Metropolen wie München oder Berlin zogen an. Und für die Mieten schaut es bundesweit nicht besser aus. Im Gegenteil: Die Preissteigerung sind im Vergleich noch deutlicher.

Nach Schätzungen der Immobilienbranche werden dieses Jahr mit 215.000 Wohnungen rund 20.000 weniger fertig als 2025 und damit insgesamt natürlich auch deutlich weniger als benötigt. Die Mieten ziehen laut Frühjahrsgutachten des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA) auch 2026 an. Auch bei Kaufimmobilien wie Eigentumswohnungen und Häusern sind Schnäppchen wohl nicht zu finden.

»Die Lücke schließt sich damit nicht, sie wächst«, so Ralph Henger vom arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Es sei damit zu rechnen, dass sich in vielen Großstädten die Lage noch einmal zuspitzen wird.